REZENSIONEN

[Rezension] Jim Butcher: Codex Alera - Die Elementare von Calderon

Alle Einwohner Aleras können Magie wirken und die mächtigen Geister der sechs Elemente zu Hilfe rufen – nur der junge Tavi nicht. Doch als Intrigen und Bügerkrieg das Reich zerreißen und die bösartigen, nichtmenschlichen Marat die Grenzen von Alera überschreiten, ruhen alle Hoffnungen auf Tavis Schultern. Denn nur wenn der junge Mann nicht seinen Mut und seine Entschlossenheit verliert, haben seine Familie und alle, die Tavi liebt, eine Chance zu überleben …

Das Königreich Alera ist in Gefahr – von außen durch barbarische Invasoren, die seine Grenzen bedrängen, und von innen durch einen hochrangigen Verräter in den eigenen Reihen. Wie gut, dass sich seine Bewohner auf die Macht der Elementare verlassen können, die über die Elemente Wasser, Erde, Luft, Feuer, Holz und Metall herrschen. Doch wie fest ist die Verbindung zwischen Menschen und Elementaren wirklich ...?

Meine Meinung

Ich habe so viele ungelesene Bücher zu Hause rumliegen und hatte auf nichts so richtig Lust. Dann habe ich meinen Kindle angemacht und einfach mal geschaut, was da noch ungelesen verstaubt. Und siehe da: Es ist die komplette "Codex Alera"-Reihe. Interessanterweise hatte ich keine Ahnung worum es eigentlich geht, als ich "Die Elementare von Calderon" angefangen habe, da ich weder Reihe, noch Autor noch Klappentext kannte. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

 

Jim Butcher hat mich restlos von seiner Fantasy-Reihe überzeugt. Sein Schreibstil ist kraftvoll, seine Sätze sind nie zu lang. Detaillierte Beschreibungen von Orten und Natur machen es dem Leser leicht, sich ins Geschehen hineinzuversetzen. Die Dialoge sind schlagfertig, emotional und niemals einfach oberflächlich. Ebensowenig sind die Protagonisten und Antagonisten oberflächlich. Charakterliche Tiefe zeichnet sie aus und jeder entwickelt sich auf seine eigene Art und Weise im Laufe der Geschichte weiter. Der Autor hat somit höchst authentische Charaktere geschaffen, auf die der Leser sich schnell und gut einlassen kann.

Der Handlungsverlauf ist in sich schlüssig und beschreibt einen tollen Spannungsbogen, der selbst am Ende nicht auf Null landet und somit neugierig auf den nächsten Teil der Reihe macht. Handlungen der einzelnen Prota-/Antagonisten sind immer nachvollziehbar, was das Lesen natürlich angenehm leicht macht.

 

Das Cover gefällt mir sehr gut und es passt hervorragend zum Inhalt des Buches. Ich habe noch die alte Ausgabe als eBook, wie sie oben abgebildet ist und ich muss auch ehrlich sagen, dass mir dieses Cover sogar besser gefällt, als das neue.

Fazit

"Codex Alera - Die Elementare von Calderon" ist ein toller Auftakt zu einer (bisher) sechsteiligen Fantasy-Reihe von Jim Butcher. Durch die Authentizität der Charaktere und Situationen hatte ich einfach Spaß am Lesen und trotz der über 600 Seiten war es auch schnell durchgelesen. Eine klare Empfehlung meinerseits für Fantasy-Fans und solche, die es noch werden wollen!

0 Kommentare

[Kurzrezension] Jonathan Maberry: Lost Land - Der Aufbruch

Ein Flugzeug, das Hoffnung weckt.
Eine Gruppe von Freunden, die sich auf den Weg ins Niemandsland macht.
Ein neues Gameland und grauenhafte Begegnungen.
Zerreißproben für Freundschaft und Liebe.
Ein bitteres Opfer im Kampf für die Zukunft.

Wer ist der wahre Feind der Überlebenden?

Meine Meinung

Nachdem ich mich mit "Lost Land - Die erste Nacht" von Jonathan Maberry in ein für mich völlig neues Genre gewagt habe und begeistert war, blieb mir natürlich nichts anderes übrig, als Teil 2 direkt zu kaufen - und zu lesen!

 

Der Autor führt die Geschichte angemessen weiter und lässt den Leser dementsprechend schnell in die Story eintauchen. Während es im ersten Teil noch ruhiger zuging, nimmt das Ganze jetzt an Fahrt auf und erreicht einen Spannungshöhepunkt, der einen den Atem anhalten lässt. Die Charaktere entwickeln sich alle weiter, was mir sehr gut gefällt - es gibt doch nichts Schlimmeres, als auf der Stelle tretende Protagonisten! Obwohl ich eigentlich immer mehr der "Helden"-Typ bin, hat mir der Antagonist hier auch sehr gut gefallen. Maberry hat ihn geheimnisvoll, böse und interessant zugleich gestaltet.

 

Story und Charaktere fesseln den Leser definitiv - es bleibt einem gar nichts anderes übrig, als dieses Buch zu verschlingen!

Fazit

Eine klare Empfehlung! Das Einzige, das mich wirklich enttäuscht hat: Den dritten und somit letzten Teil gibt es nur als eBook und ist in gedruckter Form nie erschienen. Jetzt habe ich eine angefangene Reihe im Schrank stehen und das kann ich echt nicht leiden!

Ansonsten möchte ich jedem diese Reihe ans Herz legen - es ist nicht einfach nur sinnloses "Zombie-Gemetzel", sondern hat Tiefe und eine Botschaft.

0 Kommentare

[Kurzrezension] Lara Steel: Die Mörder, die ich rief

Arturo Gonzales lebt gefährlich und steckt voller Geheimnisse. Und obwohl Inspektor Grant Megan vor ihm warnt, beschließt sie, Arturos Einladung nach Spanien zu folgen, wo sie die ersten Jahre ihres Lebens mit ihm auf der Finca seines Vaters verbrachte. Megan hofft, dort endlich Antworten auf Fragen zu finden, die sie nur Arturo stellen kann. Aber, was als sonniger Ausflug in ihre Kindheitserinnerungen geplant war, endet in einer Katastrophe. Sofort flüchtet Megan zurück nach Schottland, wo sie nun herausfinden muss, wie eng ihr Leben tatsächlich mit dem von Arturo verknüpft ist. Doch als sie die Tragweite ihrer gemeinsamen Vergangenheit endlich durchschaut, ist es schon fast zu spät ...

Meine Meinung

Zum fünften Mal hat Lara Steel mich nun mit ihrer Highland-Krimi-Reihe gefesselt und wieder einmal bin ich restlos begeistert. Mit den knapp über 200 Seite ist "Die Mörder, die ich rief" ein spannend geschriebener Krimi für Zwischendurch, der einen bis zum Schluss packt.

Die Charaktere haben sich seit dem ersten Buch ("Mordswind") deutlich weiterentwickelt und als Leser kann man sie einfach nur ins Herz schließen. Man findet sich schnell in die Story ein und hat Spaß am Lesen von der ersten bis zur letzten Seite. Der Spannungsbogen ist definitiv gut durchdacht und löst beim Lesen das ein oder andere Herzrasen aus.

Sowohl Schreibstil, als auch Charaktere und Ausarbeitung der Story gefallen mir wieder einmal sehr gut!

Fazit

Wieder einmal ein spannender Krimi von Lara Steel, der in meinem Herzland Schottland spielt. Meiner Meinung nach ist dieser Teil nicht unabhängig lesbar, da zu viel passiert, das in den vorhergehenden Teilen eine wichtige Rolle spielt. Die Reihenfolge der Highland-Krimis mit Megan Fairchild:

  1. Mordswind
  2. Oh, du Tödliche
  3. Ferien für eine Leiche
  4. Tod im Schafspelz
  5. Die Mörder, die ich rief

Ich kann die Reihe nur empfehlen!!! Viel Spaß beim Lesen ;)

0 Kommentare